
Auf den ersten Blick sah die Situation ganz einfach für uns aus. Wir wollten nach Methode Null-Acht-Fünfzehn vorgehen und den LKW mit Traktor und Seilwinde wieder flott machen. Jedoch die Auskunft des Fahrers über das Gewicht der Ladung(24 Tonnen)und das Gesamtgewicht welches bei 39 Tonnen lag, machte unser Vorhaben immer unwahrscheinlicher.
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Durch Zufall kam auch die FF Schönbach mit ihrem TLF 2000 zum Einsatzort, aber auch mit ihrer Hilfe schien es unmöglich den Sattelzug wieder zurück auf die Straße zu ziehen. Da sich der Einsatz nun auf längere Zeit auszudehnen drohte, übernahm die FF Schönbach die Regelung des Verkehrs und leitete den Verkehr auf einer Lokalen Umleitung um die Einsatzstelle herum.
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Erschwärend kam auch noch hinzu, dass der LKW-Aufleger das Zugfahrzeuges immer weiter in das aufgeweichte Bankett drückte und schon fast zu kippen drohte. Wir beschlossen den Ausleger mit Traktor und Seilwinde gegen das Umkippen zu sichern und alarmierten einen weiteren Traktor mit Seilwinde und Tank Rappottenstein zur Verstärkung.
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Bis zum eintreffen der FF Rappottenstein besprachen wir die weitere Vorgehensweise und alarmierten auch die Straßenmeisterei Gr. Gerungs, um am vereisten Berg Salz zu streuen.
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Straßenmeisterei Und FF Rappottenstein trafen fast zeitgleich ein und die Arbeiter der Straßenmeisterei begannen auch sofort Salz zu streuen.
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Die Feuerwehr Rappottenstein wurde in die geplante Vorgangsweise eingewiesen und die Seile der Winden wurden angelegt.
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Als alles vorbereitet war wurde der Gefahrenbereich geräumt und es konnte losgehen.
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Nach mehreren Seilversuchen gelang es schließlich den LKW wieder aus der Grube auf das Bankett zu ziehen. Die Kannte vom Bankett zur Straße war jedoch zu hoch und daher nicht überwindbar für den LKW.
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Es war jedoch nun möglich den LKW rückwärts, gesichert durch unsere drei Seilwinden, entlang der Böschung, wieder auf die Straße zurück rollen zu lassen.
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Nach zwei Stunden Stand das 39 Tonnengefährt wieder auf der Straße und konnte seinen Weg fortsetzten.
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Meinungen zu diesem Bericht
| guenther (09.12.2005 - 17:25 Uhr) |
| jo so a navi mog a hund sein |
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| Fire-Chief (07.12.2005 - 20:16 Uhr) |
| Immer mehr LKW´s fahren aus den verschiedensten Gründen (road pricing, oder die Wahl der kürzesten Strecke laut Navigationssystem) auf unseren nicht gesalzenen Straßen. Ob sich das aufgrund der Einsatzverrechnung laut Tarifordnung für die Frächter wirklich lohnt sei dahin gestellt. |
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